Fernschach

 

Friedrich Wolfenter

 

Aktualisiert am 08.06.2010

 

 

 

1957  erste Fernschachpartie

1962  Mitglied beim Deutschen Fernschachbund (BdF, früher „Bund deutscher Fernschachfreunde“)

          und der ICCF (International Correspondence Chess Federation)

          Mitgliedsnummer: 8524

1994  Aufstieg in die Meisterklasse

1997  Verleihung der Silbernen Ehrennadel des BdF

2001  Halbqualifikation für das WM-Semifinale

2004    Erfüllung der 1. IM-/SIM-Norm (im 1. Anlauf)

2006  Erfüllung der 2. IM-/SIM-Norm (im 1. Anlauf)

2006  Verleihung des IM-/SIM-Titels in Dresden am 17. Okt. 2006

2006  Qualifikation für das WM-Semifinale

2009  3. Platz bei der 42. Deutschen Senioren-Fernschachmeisterschaft

2009  Serie von 49 Partien ohne Niederlage (2001 - 2010)

 

Aktuelle ELO:  2504 (Juni 2010); höchste Platzierung bisher 2514 Elopunkte (2007)

Aktuelle FWZ:  2171 (Juni 2010)

 

 

Ausgewählte Fernschachpartien, gespielt ab 1990

http://www.wolfenter.de/fs-wolfenter.pgn

 

Endrundenteilnehmer der Deutschen Senioren-Fernschachmeisterschaften

http://www.wolfenter.de/dsfm.htm

 

 

Erfolgsbilanz

 

National und international (BdF/ICCF) seit 1962

Gewinnquote: 70 % aus 137 Partien (95,5 Punkte)

 

73 Siege

45 Remisen

19 Niederlagen

 

National und international ab 1990

Gewinnquote: 73 % aus 93 Partien (68,0 Punkte)

 

50 Siege

36 Remisen

  7 Niederlagen

 

National seit 1962

Gewinnquote: 63 % aus 74 Partien (46,5 Punkte)

 

34 Siege

24 Remisen

15 Niederlagen

 

National ab 1990

Gewinnquote: 66 % aus 46 Partien (30,5 Punkte)

 

21 Siege

19 Remisen

  6 Niederlagen

 

International seit 1962

Gewinnquote: 78 % aus 63 Partien (49,0 Punkte)

 

39 Siege

20 Remisen

  4 Niederlagen

 

International ab 1990

Gewinnquote: 80 % aus 47 Partien (37,5 Punkte)

 

29 Siege

17 Remisen

  1 Niederlage

 

 

Ergebnisse

 

1962     1 = 1 1

1963     1 0 = 1

1964     0 0

1966   1 1 1 0

1971     1

1972     1 1 = 1 1 1 1 1

1973     = 1 1 1 = 1

1974     0 0 0 0 = 1 0 0

1975     =

1977   1

1978     = 0 =

1979     1

1980     0

1991     = 1 1

1992     1 1

1994   1 1 1 1 = 1 =

1996     1 1 = 1 0 0 = = =

1997     = 1 1 = 0

1998     = 1 1

1999     0 1 = 1 1 = 1

2000     1 1 0 1 1 1

2001     0 0 1 1

2002     = = 1 = = 1

2003     = = =

2004     = = 1 = 1 = 1 1 1

2005     1 = 1 1 1 = 1

2006     1 1 = 1 

2007     = 1 =    

2008     = 1 1 = 1    

2009     = = = = 1 = 1 1 =     

2010     1                               Serie von 49 Partien ohne Niederlage (+25 / =24 / 76%)

 

Zwischen 1980 und 1990 keine Fernschachturniere

   

 

 

Fernschachstationen

 

1962/63 - 1. Fernschach-Werbeturnier des BdF (W/156): 1. Platz

 

1966/67 - 2. FS-Werbeturnier (W/102): 2. Platz

 

1971/74 - 2. ICCF-Weltpokal-Turnier, Vorrunde: 3. Platz

 

1973/74 - 8. Deutsches FS-Pokalturnier, Vorrunde (PV 35): 1. Platz

 

1980/90 - keine Turniere

 

1991/94 - ICCF-Weltturnier, H-Klasse (WT/H/776): 1. Platz

               (Aufstieg in die Meisterklasse)

 

1993/95 - DFMM-Qualifikationsturnier zur FS-Bundesliga (QTHC 8/4): 1./2. Platz

 

1995/97 - DFMM, 1. Bundesklasse (KA-31/4): 3. Platz

 

1997/01 - Europa-Turnier (ICCF), Meisterklasse (EU/M/1201): 2. Platz

               Tabelle: http://tables.iccf.com/europe/eum/eu-m-1201.html

 

1999/01 - Weltturnier (ICCF), Meisterklasse (WT/M/784): 1. Platz

               (Halbqualifikation für das Weltmeisterschafts-Semifinale)

               Tabelle: http://tables.iccf.com/world/WT-M/WT-M-784.htm

 

2001/03 - DFMM, 1. Bundesklasse (KD-32/2): 1. Platz

               Tabelle: http://www.bdftabellen.de/spezial/dm-mannschaft/kd32.htm

 

2003/08 - ICCF-Master-Normturnier (PT/MN-110): 3. Platz

               Tabelle: http://www.iccf-webchess.com/EventCrossTable.aspx?id=5425   

 

2004/08 - ICCF-Master-Normturnier (PT/MN-116): 1. Platz (10 aus 12)

               Tabelle: http://www.iccf-webchess.com/EventCrossTable.aspx?id=5728

 

2007/09 - 42. Deutsche Senioren-Fernschachmeisterschaft, Vorrunde (42. DSFM/V3): 1. Platz

               Tabelle: http://www.bdftabellen.de/turnierdaten/dsfm_42v03.html

 

2007/09 - Länderkampf Deutschland - Tschechien, Brett 1 (Postal): je 1/2 : 1/2 (2 Partien)

               Tabelle: http://www.iccf-webchess.com/EventCrossTable.aspx?id=10519

 

2008/09 - 42. Deutsche Senioren-Fernschachmeisterschaft, Endrunde (42. DSFM-E): 3. Platz

               Tabelle: http://www.bdftabellen.de/turnierdaten/dsfm_42e.html     

              

                  

 

 

 

Partien / Partiestellungen

 

Dass in Turnierpartien immer wieder einmal Motive aus dem Problemschach auftauchen,

beweist folgender Wettkampf, bei dem es einen vollständigen, kleinstmöglichen,

quadratischen Turm-Rundlauf zu sehen gibt, von dessen Existenz mein ehemaliger

Partner sehr wahrscheinlich gar nichts weiß.

 

Rundlauf-Definition: Ergeben die Zuglinien einer bestimmten Figur eine beliebige

geometrische Form, z.B. Quadrat, Rechteck oder Dreieck, so spricht man von einem

Rundlauf. Besondere Bedeutung erlangt der Dreiecksrundlauf bei den Tempoduellen.

 

Weiß:      Thomas Labahn

Schwarz: Friedrich Wolfenter

 

Deutsche Fernschach-Mannschaftsmeisterschaft (DFMM) 1995/1997 - 1. Bundesklasse

Orang-Utan (Sokolsky), Abtauschvariante (A 00)

 

1.b4 e5  2.Lb2 Lxb4  3.Lxe5 Sf6  4.c4 0-0  5.e3 Sc6  6.Lb2 d5  7.Sf3 Lg4  8.cxd5 Sfxd5

9.Le2 Te8  10.0-0 Dd7  11.Sc3 Sxc3  12.dxc3 Ld6  13.Dc2 Lf5  14.Da4 a6  15.Tfd1 b5

16.Dh4  Flankenwechsel. Die wD hat Parkplatzmangel. Te6  Die Jagd auf die Dame

beginnt. 17.c4 Th6  18.Dg5  Das einzige Feld, das der Dame noch bleibt. f6  19.Txd6

erzwungen  cxd6  20.Df4 bxc4  21.Lxc4+ Le6  22.Td1 Eine unangenehme Fesselung für

die schwarze Dame. Lxc4  23.Dxc4+ Kh8  24.La3 Se5  25.Dd5 Td8  26.Sd4  Plötzlich

füllt sich die d-Linie. Df7  27.Dxf7 Sxf7

 

  

 

28.Sf5  Nun wird der schwarze Turm gejagt. Th5  Beginn der Rundreise  29.g4 Tg5 

30.h3 h5  31.f4 Tg6  32.Se7 Th6  und der schwarze Turmrundlauf (Th6-h5-g5-g6-h6)

ist beendet. Das Ausgangsfeld ist wieder erreicht mit dem kleinen aber wichtigen Unter-

schied, dass zwischendurch h7-h5 geschah, was dem Turm ein sicheres Ruheplätzchen

garantiert. 33.Sf5 Th7  34.Kg2 hxg4  35.hxg4 Kg8!  Der entscheidende Tempozug. Der

König muss sich schleunigst auf seinen Weg ins Zentrum machen. 36.Sxd6  Jetzt fällt

endlich der sBd6.  36... g6  Turmbefreiung  37.Td4 Sxd6  38.Txd6 Txd6  Das T/L-Endspiel

wird eingeläutet. 39.Lxd6 f5  Bauernfestlegung (schwarze Bauern auf weiße Felder)

40.gxf5 gxf5  41.a4 Kf7!  42.Le5 Ke6  43.Ld4 Kd5  44.Kf3 Kc4!  45.a5 Kd3    0:1

 

   Endstellung

 

 

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Weiß:      Friedrich Wolfenter

Schwarz: Dieter Krüger

 

Vorrunde zur 42. Deutschen Senioren-Fernschachmeisterschaft 2007/2009 (42. DSFM/V3)

Damengambit, Ragosin-Variante mit 4… Lb4 (D 38)

 

Sowohl aus eröffnungstheoretischer als auch aus schachgeometrischer Sicht kann diese

Partie etwas bieten. Erst, nachdem ich ein Zuglinienbild meines schwarzen Läufers erstellt

hatte, offenbarte sich für mich das Motiv eines lupenreinen, problemschachlichen und

vollständigen Läuferrundlaufs in seiner kleinstmöglichen Form: Ein auf die Spitze gestelltes

Quadrat.

 

1.d4 Sf6  2.c4 e6  3.Sc3 d5  4.Sf3 Lb4  Die Ragosin-Variante.  5.cxd5  (Hauptvariante)

exd5  6.Lg5  1. Station und Ausgangspunkt eines kompletten, kleinstmöglichen Läufer-

rundlaufs, ein Motiv bzw.Thema, das beim Problemschach gerne dargestellt wird, dort

allerdings in ökonomischerer und ästhetischerer Art und Weise, wie dies bei einer Schach-

partie möglich ist. 6... h6  7.Lh4  (Station 2)  g5!?  8.Lg3  (Station 3)  Se4  9.Sd2!

 

Pachmann bemerkt zu diesem Zug : „ Dieses Bauernopfer gilt als chancenreich, sonst

muss Weiß mit h5 rechnen.“ Die beiden Alternativen 9.Tc1 oder Db3 befriedigen nicht.

Diese Einschätzung bestätigte auch die Stellungsbewertung des Schachprogramms

Rybka 2.3 (ca. +0.10 für Weiß). Der Anziehende spielt in der Folge bis zum Partieende

mit einem Bauern weniger.

9... Sxc3  10.bxc3 Lxc3  (s. Diagramm)

 

 

11.Tc1 La5  12.e3  In Betracht kam ebenso h4. 12... h5  13.h4 g4  Schränkt Weiß bei der

Entwicklung seines Königsflügels ein, entblößt aber gleichzeitig den schwarzen Monarchen

in erheblichem Maße. Für Zündstoff ist gesorgt.  14.Ld3 Sd7  Besser war 14... c6.  15.0-0

Der Entwicklungsvorsprung des Weißen ist offensichtlich und entscheidend. Er möchte

den Bauernvorstoß e3-e4 durchsetzen, um seine e-Linie als Operationsbasis zu nutzen.

15... c6  16.e4!  Damit Weiß die strategische Oberhand behält, muss er seinen Entwick-

lungsvorsprung energisch in bare Münze umsetzen, bevor Schwarz seine Offiziere re-

krutiert.  16... Sf6  17.e5!  Nachhaltiger als exd5?  Sg8  Vorteilhafter war 17.Lxd2 und

weiter 18.Dxd2 Se4  19.Lxe4! dxe4  20.Lf4!  18.Tb1 Lb6  19.Sb3 Se7  20.Dc2 Le6 

21.Lf4  (Station 4)  Der Läufer muss ins Spiel gebracht werden, und a4 kann noch zurück-

gestellt werden. 21... Dd7  22.a4 Lf5  23.Lg5  (5. und letzte Station) Der kleinstmögliche

Läuferrundlauf ist abgeschlossen und lässt ein „Problemistenherz“ höher schlagen.

Schachästhetik!

 

                           Lf1-g5-h4-g3-f4-g5

 

Der Reiz und das Besondere dieses Rundlaufs liegt darin begründet, dass die Zuglinien

des Läufers nicht künstlich konstruiert bzw. komponiert wurden (wie beim Kunstschach),

sondern sich aus dem regulären Spielverlauf der Partie ergaben, sozusagen absichtslos

und erzwungenermaßen. Der Anteil am Zustandekommen dieser schachgeometrischen

Besonderheit gebührt also beiden Spielern zu gleichen Teilen, ein Gemeinschaftswerk,

wofür ich meinem Schachpartner dankbar bin. Ich kann lediglich die Entdeckung dieses

Läufermanövers für mich in Anspruch nehmen, denn sonst bliebe das Geheimnis des

Rundlaufs auf unbestimmte Zeit verborgen.

 

Die Partie nahm noch folgenden Verlauf:

23... Lxd3  (a5!)  24.Dxd3 Df5  25.Dc3! Dc8  26.Tfe1 Sg6  27.e6! 0-0  Die Rochade

kommt spät, aber sie kommt!  28.Dd3!  Ein stiller, aber wirkungsvoller Zug.  Kg7

29.a5   1:0

 

   Endstellung

 

 

                                                                  lll

  

 

 

Weiß:      Martin Gebigke

Schwarz: Friedrich Wolfenter

 

Deutsche Fernschach-Mannschaftsmeisterschaft (DFMM) 1999/2001 - 2. Bundesklasse

Nimzowitsch-Indisch, Rubinstein-System (E 42)

 

Wenn man nachfolgende Endstellung betrachtet, kann man kaum glauben, dass sie aus

einer regulären Fernpartie hervorgegangen ist. Der letzte Zug von Weiß war 59. Kc6-b7,

worauf Weiß die Waffen streckte.

 

   Endstellung

 

Zugegeben: Die Partie konnte schon einige Züge früher aufgegeben werden. Doch im

Hinblick auf diese einmalige Figurenaufstellung als Schlusspunkt einer aufregenden

Wettkampfpartie, war das Hinauszögern der Kapitulation zu entschuldigen. Den Ästheten

unter den Schachspielern wäre eine schachliche Delikatesse vorenthalten geblieben.

 

Die Schlussstellung zeigt sowohl auf dem Königs- als auch auf dem Damenflügel ein

vollkommen symmetrisches Figurenbild.

 

Der weiße König höchstpersönlich war es, der sich auf den langen Fußmarsch machen

musste, um seiner Gemahlin zu Hilfe zu kommen, denn ohne ihn ist sie, trotz Unter-

stützung der beiden Einzelbauern, nicht in der Lage, gegen die beiden schwarzen Türme

etwas auszurichten. Was sich die Schachgöttin Caissa so alles ausdenkt!

 

 

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Weiß:       H.J.M. Kerssemakers (Niederlande)

Schwarz:  Friedrich Wolfenter

 

Europa-Turnier, Meisterklasse (EU/M/1201)

Nimzowitsch-Indisch (E 31)

 

Matt in 10 Zügen, das gibt es nicht nur im Kunstschach. Man betrachte die Endphase

dieser Partie, die außerdem noch mit drei Qualitätsopfern aufwarten kann. Hier der

Verlauf der Partie:

 

1.d4 Sf6  2.c4 e6  3.Sc3 Lb4  4.Lg5 h6  5.Lh4 c5  6.d5 0-0  7.Sf3 b5!?  8.e4?!  üblich

ist e3  exd5  9.cxd5 Te8  10.Dc2 g5  11.Lg3 Txe4+  12.Le2 Lxc3+  13.bxc3 Lb7

14.0-0 Lxd5  15.Lxb5 Te6  16.Sd2 Sc6  Sehr in Betracht kam auch Lc6, schafft jedoch

nicht die von mir beabsichtigten größeren Verwicklungen. 17.f4 Sh5  18.f5 Te8  19.Ld6

Besser war Dd3!  Df6!  20.Lxc5 Sf4  21.Tad1? Te5! 

 

 

22.Txf4  1.Qualitätsopfer  gxf4  23.c4 Lxg2  24.Kxg2 Txc5  25.Sf3 a6  26.La4 Te8!

27.Txd7 Te3 !  28.Td1 Txf3 !  Rückopfer  29.Kxf3 Sd4+  30.Txd4  3. Qualitätsopfer

Dxd4  31.Lb3?  Der Läufer mauert sich selber ein  Te5!  32.Kg4 Dg1+

 

   Endstellung

 

... und Weiß gibt auf („ik geef op“) nach Abgabe folgender Eventualzugfolge (9-Matt):

 

33.Kxf4 De3+ 

34.Kg4  Dg5+

35.Kf3   Te3+  

36.Kf2   Df4+

37.Kg1  Te1+

38.Kg2  Df1+

39.Kg3  Te3+

40.Kg4  Df3+

41.Kh4  Dh3 matt   0:1

 

Eine konsekutive Mattzugfolge, bei welcher die weiße Dame der Jagd auf ihren Gemahl

nur zuschauen kann, obwohl sie daneben steht und kein Hindernis in Gestalt eines Steins

ihr Eingreifen behindern würde.

 

 

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Ein Kurzsieg als Schwarzer gelang mir durch ein Aufrollungsmanöver am Königsflügel:

 

 

Weiß:      Wolfgang Hartmann

Schwarz: Friedrich Wolfenter

Deutsche Fernschach-Mannschaftsmeisterschaft (DFMM) 2001/2003 - 1. Bundesklasse

Bird-Eröffnung (A 03)

 

1.f4 d5  2.b3 Lg4  3.g3 Sd7  4.Lg2 c6  5.Sf3 e6  6.0-0 Sf6  7.h3 Lxf3  8.Txf3 Ld6 

9.d4 g5!  10.fxg5 Se4  11.Lf4 Lxf4  12.gxf4 h6 !  13.h4 hxg5  14.hxg5 f6!  15.Sd2?

Mehr Widerstand bot wohl g6!  fxg5  16.Sxe4? dxe4  17.Te3 Sf6  18.Th3 Txh3 

19.Lxh3 gxf4  20.Dd2 Sd5   0:1

(Kommentar meines Gegners: “Jedes Weiterspielen ist nur Portovergeudung!”)

 

   Endstellung

 

Der weiße König steht schutzlos der anrollenden Bauernlawine gegenüber. Es ist jedoch

bemerkenswert, dass sich König, Dame und Turm des Schwarzen immer noch in ihrer

Ausgangsposition befinden. Allein - deren Einsatz steht unmittelbar bevor.

 

 

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Eine hübsche Remisschaukel, die mit einer Zugwiederholung die Partie beendete,

gibt es im Anschluss zu sehen. Eigentlich könnte man die entstandene Stellung einreihen

in das Endspiel König und Dame gegen König, Turm, Läufer und Bauer.

 

Weiß:      Matthias Kiese

Schwarz: Friedrich Wolfenter

 

Jubiläumsturnier „50 Jahre BdF“ - Meisterklasse - Vorrunde (JVM-55) - 1996/1997

Nimzowitsch-Indisch (E 58)

 

1.d4 Sf6  2.c4 e6  3.Sc3 Lb4  4.e3 c5  5.Ld3 d5  6.Sf3 0-0  7.0-0 Sc6  8.a3 Lxc3

9.bxc3 Dc7  10.cxd5 exd5  11.Sh4 Se7  12.a4 c4  13.Lc2 Te8  14.La3 Sg6  15.Sf5 Se4

16.Lxe4 Txe4  17.Sd6 Te6 18.Sxc8 Txc8  19.Dh5 Td8 20.Tfb1 a6  21.a5 Dxa5!

22.Le7 Dxa1  23.Txa1 Sxe7  Hier bot Schwarz Remis.

 

 

24.Dd1 b5  25.Dc1 g6  26.Ta5 Tb8  27.Da3 Tbb6  28.Dc5 Tbc6  29.Da3 Tb6  30.Kf1 Kg7

31.Da1? b4!!  32.cxb4 Txb4  33.Txa6 Txa6  34.Dxa6 c3!  35.Ke2 Tc4  36.Kd1 Sc6

37.Da3 Sb4  38.Db3 Sd3  39.Dc2 Sb4  40.Db3   1/2:1/2 

 

   Endstellung

 

Remis durch Zugwiederholung

 

 

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Meine Gegner (seit 1957)

 

Anmerkung:

Die Jahreszahl (Partieende) ist in Klammern gesetzt.

Ein Sternchen (*) hinter der Jahreszahl bedeutet,

dass es sich bei dieser Partie um eine freie bzw.

Freundschaftspartie handelt, die in der Erfolgsbilanz

der „offiziellen Partien“ nicht berücksichtigt ist

(insgesamt 20 Partien).

 

Belgien

 

Bex, Jan (04)

Maes, Jacques (03)

 

Dänemark

 

Norrelykke, Svend G.J. (04)

 

DDR

 

Fink, Hans-Joachim (91)

Gulich, Dr.Wolfgang (74)

Krechlok, Dieter (92)

Menkhaus, Wolf-Dieter (72)

Völker, Dr.H. (79)

 

Deutschland

 

Baatz Ralf (00)

Bänsch Hans (97)

Baumgart Jürgen (74)

Bendert H. (63)

Bergmann C. (64)

Blasek Ralph (04)

Borchers Holger (99)

Bouterweck Peter (97)

Burgarth Ulrich (97)

Cronjäger Horst (73)

Drosson Franz (99)

Ege Wolf-Dieter (74)*

Eisengrein Wolfgang v. (66)

Engel Gerhard (88)*

Fischer Arthur (66)

Frank Dr.Heinrich (96)

Frey Walter (60)*

Frey Walter (60)*

Friedel Herbert (62)

Friedrich Rudi (62)

Friese Herbert (62)

Fuchs Roman (73)

Gebhardt Ulrich (07)

Gebigke Martin (01)

Geilen Peter (73)

Geißler W. (84)*

Geißler W. (84)*

Gelitz Jürgen (74)

Gensicke Wolfgang (02)

Gerds Gerhard (73)

Giese Horst (60)*

Giese Horst (60)*

Glaser Bernhard (02)

Grabowsky Johann (63)

Gradl Rudolf (73)

Grigat Klaus-Dieter (96)

Groß-Winter G. (91)

Haack Otto (57)*

Haack Otto (58)*

Hartmann Wolfgang (02)

Heinke Richard (09)

Herrmann Dr.Hans (97)

Herrmann Klaus (04)

Herrmann Klaus (07)

Hildebrand Gerald (09)

Hofmeister K. (66)

Hopp Karlheinz (75)

Idler Frank (04)

Janz Peter (59)*

Janz Peter (59)*

Janz Peter (67)*

Janz Peter (67)*

Jergler Karl-Heinz (74)

Jürgensen Ralph (02)

Just Joachim (03)

Just Joachim (07)

Kaiser Johann (02)

Kamm Walther (74)

Keßler Stefan (96)

Kiese Matthias (97)

Köster Ulli (94)

Kraft Prof.Dr. Karl-Heinz (78)

Kriese Olaf (03)

Krüger Alfred (93)

Krüger Dieter (07)

Kühr Helmut (62)

Labahn Thomas (96)

Lelgemann Ludwig (07)

Lenz Thomas (01)

L’hoste Thomas (96)

Löffler Werner (02)

Maetz Erich (09)

Marotz Hans-Joachim (09)

Mathias Manfred (04)

Mauderer Heinfried (65)*

Mauderer Heinfried (65)*

Moedl Willi (97)

Motzer, Dr. Heinrich (84)*

Motzer, Dr. Heinrich (84)*

Müller Erich (74)

Muth Michael (94)

Newrly Wilfried (63)

Nische Claus (74)

Opitz Peter (09)

Orth B. (63)

Packroff Hermann (09)

Peters Dr. Michael (03)

Richter Stephan (96)

Rimbach Hans (72)

Rochel Helmut (98)

Rohr Dieter (09)

Schacht Friedrich (66)

Schilling Frank (00)

Schley W. (64)

Schmidt Theo (99)

Schroeter Matthias (00)

Schuster Peter (03)

Sielaff Rudolf (60)*

Sielaff Rudolf (60)*

Skroblin Udo (73)

Steinkühler Günter (96)

Tiemann Markus (94)

Traut Thomas (99)

Ventura José (94)

Weber Florian (96)

Werner Jürgen (09)

Wilbert Siegfried (07)

Windhorst Joachim (94)

Winter Rudolf (74)

Wunderlich Matthias (00)

Yelkenci Oguz (72)

 

Finnland

 

Joutsi, Jukka (99)

 

Frankreich

 

Donnenfeld, Patrice (98)

Raimondi, Marthe (78)

 

Großbritannien

 

Milton, Dave H. (72)

 

Italien

 

Arbrile, Giuseppe (04)

Avanzi, Ennio (03)

Bighi, Vittorio (03)

Caldieri, Romolo (03)

Incelli, Dr.Renato (72)

Sleidinger, Giorgio R. (00)

Turchetta, Gianluca (01)

Turchetta, Gianluca (01)

 

Kanada

 

Adriano, Mario N. (03)

Amour, Philippe St. (92)

Harabor, Mihai (04)

 

Lettland

 

Abolins, Imants (03)

 

Niederlande

 

Kerssemakers, H.J.M. (98)

 

Österreich

 

Krönigsberger, Dr.Hans (78)

 

Polen

 

Merklein, Kazimierz (72)

 

Schottland

 

Lloyd, Geoffrey (04)

 

Schweden

 

Nilsson, Anders (72)

Staf, Gunnar (04)

 

Sowjetunion

 

Bongar, M.Ju. (94)

Krumcholz, M. (71)

Tschepauskas, R. (80)

 

Spanien

 

Munoz Osorio, Juan Manuel (03)

Solé Antonio Madrid (00)

Boada Llombart, Jorge

Boada Llombart, Jorge (10)

 

Tschechien

 

Vsetecka, Milan (99)

Kuchta, Jiri (03)

Sojka, Václav (04)

Marek, Roman (04)

Boukal, Petr (08)

Boukal, Petr (09)

 

Tschechoslowakei

 

Kukacka, Václav (77)

Fuks, Vladimir (91)

Hrtko, Vladimir (99)

 

USA

 

Musumeci, James (72)

 

 

 

Meine Fernschach-Privatdrucke in kleiner Liebhaberauflage

(max.100 Exemplare / print-on-demand)

 

 

 

Neue Fernschach-Postkartenserie:

 

6 Original-Typografiken, signiert mit handkolorierten Schriftelementen,

hergestellt im Original-Laserdruck, auf Wunsch in einem Postkartenmäppchen

 

Fernschach-Grußkarten

 

Typografisch gestaltete Klappkarte (langes Hochformat), signiert, nummeriert

und mit handkolorierten Zeichenelementen

Gedicht „Der Fernschachspieler“ von Franz Kunert

 

Typografisch gestaltete Klappkarte (langes Hochformat), signiert, nummeriert

und mit handkolorierten Zeichenelementen

„Ode auf das Fernschach“ von A.G. Loeffler

 

Dreigeteilte Klappkarte (langes Hochformat)

„Unklarer Zug - Eine wahre Fernschachgeschichte“ von Friedrich Wolfenter

 

Dreigeteilte Klappkarte (langes Hochformat)

„Aufgegeben - Eine wahre Fernschachgeschichte“ von Friedrich Wolfenter

 

 

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Nützlicher Hinweis:

 

FERNSCHACH-Partien-CD, Ausgabe 2009/II  

 

44.000 neue Partien, insgesamt ca. 234.000 Partien aus E-Mail-, Post- und Serverturnieren.

Der größte Teil der Partien in der Datenbank enthält die genaue Turnierkennzeichnung,

Vor- und Zuname, Titel sowie Land und Elo-Zahl.

 

Zu beziehen ist die Fernschach-CD für 12 Euro (incl. Versandkosten) bei

Herbert Bellmann, Auf dem Brink 11, 46399 Bocholt

 

E-Mail: bellmann.herbert@t-online.de

 

 

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Buchhinweis:

 

 

Volker-M. Anton / Fritz Baumbach:

Gladiatoren ante Portas

 

 

 

Massow Memorial

 

Brillante Züge und Schwachpunkte der Weltelite

im stärksten Fernschachturnier der Welt.

 

Als Autoren zeichneten nicht nur der Turniersieger V.-M. Anton

und der Fernschach-Exweltmeister Dr. Fritz Baumbach,

sondern auch alle anderen Turnierteilnehmer, darunter Tynu Yim,

Michail Umanski und Gert Timmermann, die ihre Gewinnpartien

analysierten. Viele Wortkommentare.

 

Hervorragende Aufmachung in Druck und Buchgestaltung.

Äußerst anregende und lesefreundliche Schachlektüre.

240 Seiten, gebunden.

 

Jetzt zum günstigen Sonderpreis:

     

               Buch =           9,80 EUR

Buch+CD = 14,80 EUR

 

Versand Inland =    2,20 EUR

Versand Ausland = 5,00 EUR

 

Sonderangebot für die bisherigen Käufer des Buches:

 

Versandkostenfreie Lieferung, Buchpreis = 7,50 Euro

(statt 12 Euro incl. Versand) bzw. mit Begleit-CD = 10 Euro

(statt 17 Euro)

Auf Wunsch und ohne Aufpreis ist das Buch als signiertes Exemplar

zu haben, also mit den Autogrammen der Autoren.

 

 

Alle Partien des Buches, überwiegend kommentiert, sind im

cbh/pgn/htm-Format verfügbar.

Auf die Chessbase- und PGN-Datenbank lässt sich mit jeder

gängigen Schachsoftware zugreifen.

Auch allein mit einem Web-Browser kann man ohne jede

zusätzliche Schachsoftware im CD-Menü über „Partien“ zu

jeder einzelnen Partie gelangen und dann nachspielen.

 

 

 

 

Bezugsquelle:

 

Volker-M. Anton

Alt Fermersleben 14

D-39122 Magdeburg

 

 

Tel. 0391-4 04 88 43

Fax 0391-4 08 25 71

 

 

Email: vanton@t-online.de

Web:   http://www.anton-baumbach.de

 

 

 

 

 

 

Weitere nützliche Links zum Fernschach:

 

BdF Deutscher Fernschachbund:

www.bdf-fernschachbund.de

 

ICCF International Correspondence Chess Federation :

www.iccf.com

 

ICCF Executive Board :

http://eb.iccf.com/wtd/WTDeventcal.html

 

ICCF AMICI - The ICCF web magazine:

www.amici.iccf.com

 

IECG  International Email Chess Group:

www.iecg.org

 

DESC  Deutscher E-Mail-Schachclub:

www.desc-online.de

 

cceurope - European Correspondence Chess:

www.cceurope.de

 

 

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