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© Friedrich Wolfenter
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Stuttgart
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aus den Zuglinien des Springers ergibt.
Unterstrichener
Buchstabe = Wortbeginn.
Lösungen am
Schluss dieser Seite (bis
Rösselsprung Nr.16)
1
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T E V L N
N D L N G S I E
H S R O N S U I
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E E D G A E E N Startfeld ist D1 (Nachruf)
17
siehe ROCHADE EUROPA, Heft
5/2009
18
siehe ROCHADE EUROPA, Heft
6/2009
19
siehe ROCHADE EUROPA, Heft
7/2009
20
siehe ROCHADE EUROPA, Heft
8/2009
21
siehe ROCHADE EUROPA, Heft
9/2009
22
siehe ROCHADE EUROPA, Heft
10/2009
23
siehe ROCHADE EUROPA, Heft
11/2009
24
siehe ROCHADE EUROPA, Heft
12/2009
25
siehe ROCHADE EUROPA, Heft
1/2010
26
siehe ROCHADE EUROPA, Heft
2/2010
27
siehe ROCHADE EUROPA, Heft
3/2010
28
siehe ROCHADE EUROPA, Heft
4/2010
29
siehe ROCHADE EUROPA, Heft
5/2010
30
siehe ROCHADE EUROPA, Heft
6/2010
31
siehe ROCHADE EUROPA, Heft
7/2010
Spitzenreiter:
Punkte (in Klammern) fett gesetzt
Fischer
Jürgen (31)
Funk
Dr. Klaus (24)
Heilig
Werner (30)
Hofmann
Peter (2)
Huhn Ulrich (1)
Klemt Herbert (29)
Krätschmer
Ralf (31)
Meyer
Karl-Heinz (31)
Michael
Peter (5)
Neef
Wilfried (10)
Niehoff
Peter (12)
Pfister
Hans (28)
Pottgießer
Ulrich (31)
Pucknus
Andreas (25)
Rössler
Helmut (3)
Schowalter
Gerd (1)
Spaar
Wolfgang (1)
Spies Ulrich (2)
Steiger
Bernd (30)
Steiger
Karl-Heinz (29)
Thierfelder
Peter (31)
Nr.
01 (01/08): Das koenigliche
Schachspiel ist die hehre Kunst der menschlichen Vernunft.
Aphorismus:
Herzog von Braunschweig. Text leicht abgeändert.
Nr.
02 (02/08): Schach bedeutet
Kampf, hauptsaechlich allerdings gegen die eigenen Fehler.
Aphorismus:
Savielly Tartakower. Text leicht abgeändert.
Nr.
03 (03/08): Beim Schachspiele
fliehen in banger Eile der Stumpfsinn und die Langeweile.
Aphorismus:
Monika Mann. Text geringfügig abgeändert.
Nr.
04 (04/08): Gewinnen wollen beim
Schach heisst, den Mut haben, sich Gefahren auszusetzen.
Aphorismus: Georg Marco. Text
leicht abgeändert.
Aphorismus:
Napoleon Bonaparte. Text leicht abgeändert.
Aphorismus:
Wassilij Smyslow. Text leicht abgeändert.
Nr.
07 (07/08): Das Schachspiel ist
die edelste, geistreichste Form der Zeitverschwendung.
Aphorismus:
Artur Holde. Text leicht abgeändert.
Aphorismus: Herbert Klemt.
Aphorismus: Maurice Couve de Murville. Text
leicht abgeändert. (Eingesandt von Dr. Klaus Funk)
Aphorismus:
Carl Euler. Text leicht abgeändert.
Nr.
11 (11/08): Auf schwankendem
Brett vollzieht sich lautlos das Spiel: Waegend und wagend.
Aphorismus: Klemens Herbst.
Aphorismus: Gotthold Ephraim Lessing. Text
leicht abgeändert.
Nr.
13 (01/09): Das Schachhirn
des Remisenjaegers pendelt zwischen halb voll und fast leer.
Aphorismus:
Bert Kleher
Nr.
14 (02/09): Spielt ein
Schaecher lange nicht, dann wird er schwaecher als ein armer Wicht.
Aphorismus:
Helmut Tribus. Text leicht abgeändert.
Nr.
15 (03/09): Eisglatt glitzert
das Schachparkett, wo Eleven taumeln, Virtuosen schweben.
Aphorismus:
Heribert Pankau
Nr.
16 (04/09): Gerd Treppner zu Ehren
- dem jahrzehntelangen Redakteur der ROCHADE EUROPA.
Text
des Nachrufs: Friedrich Wolfenter
Nr.
17 (05/09): Aphorismus:
Ralf Krätschmer
Nr.
18 (06/09): Aphorismus:
Hermann Klette
Nr.
19 (07/09): Aphorismus:
Hartwig Knabe
Nr. 20 (08/09): Aphorismus: Savielly Tartakower. Originaltext.
Nr.
21 (09/09): Aphorismus:
Klemens Herbst. Originaltext.
Nr. 22 (10/09): Aphorismus: Savielly Tartakower. Text
leicht abgeändert.
Nr. 23 (11/09):
Aphorismus: Bert Kleher. Originaltext.
Nr.
24 (12/09): Aphorismus:
Johann Wolfgang von Goethe. Text leicht abgeändert.
Nr. 25 (01/10):
Aphorismus: Kurt Tucholsky. Originaltext.
Nr. 26 (02/10):
Aphorismus: Heribert Pankau. Originaltext.
Nr. 27 (03/10):
Aphorismus: Savielly Tartakower. Text leicht abgeändert.
Nr.
28 (04/10): Schachweisheit
aus England. Text leicht abgeändert.
Nr. 29 (05/10):
Aphorismus: Gerald Hertneck. Text leicht abgeändert.
Nr. 30 (06/10):
Aphorismus: Klemens Herbst. Originaltext.
Nr.
31 (07/10): Aphorismus:
Verfasser unbekannt. Text leicht abgeändert.
* Kann
ein Springer vom Feld a1 nach h8 gelangen, wenn er jedes Feld des
Brettes genau einmal betritt?
Nein! Das
Ausgangsfeld a1 ist schwarz. Nach jedem ungeraden Zug steht der Springer also
auf einem weißen Feld.
Nun benötigt der Springer, um auf die entgegengesetzte Ecke des Brettes zu gelangen, eine ungerade Zahl von Zügen,
nämlich 63. Das Feld h8 ist
jedoch schwarz. (J. Gik: „Schach und Mathematik“)
* Die
Aufgabe, eine Marschroute für den Springer zu finden, die jedes Feld des
Brettes genau einmal berührt,
gehört zu den Klassikern der Unterhaltungsmathematik
und wird meist Rösselsprungaufgabe genannt.
Die Beliebtheit dieser Aufgabe
rührt wohl daher, dass sich im 18. und 19. Jahrhundert zahlreiche große
Mathematiker
damit beschäftigten, darunter Leonhard
Euler. Die Aufgabe war zwar bereits vor Euler bekannt, doch er lenkte
als Erster die Aufmerksamkeit
auf ihren mathematischen Gehalt.
* Wesentlich
schwieriger ist das Problem, nicht eine bestimmte Marschroute für den Springer
zu finden, sondern
alle Marschrouten
anzugeben und deren Zahl zu bestimmen. Diese Aufgabe ist bis heute ungelöst,
und eine Lösung
ist auch nicht abzusehen. Bekannt ist nur, dass es
eine Zahl mit mehr als 100 Stellen ist und die Zahl größer als
30 Millionen ist (J. Gik 1983). Bei den neuesten Untersuchungen mit Computern geht man von in die Billionen
gehenden möglichen Springerrundläufen aus. Die genaue Zahl ist immer noch nicht eindeutig festgelegt.
* Zur Rösselsprungaufgabe gibt es umfangreiche Literatur. Es sind viele Methoden zum Auffinden von Marsch-
routen für den Springer bekannt, die die Namen ihrer Entdecker tragen: Die Methode von Euler und Vandermond,
die Rahmenmethode von Munk und Collini, die Methode der Vierteilung von Polinjak und Roger usw.
* Die einfachste
Regel zur Konstruktion von Marschrouten für den Springer ist die
Regel von Varnsdorf:
Bei seinem Marsch über das Brett muss der Springer jedesmal auf ein Feld springen, von dem aus er die geringste
Zahl von Zügen auf noch nicht
besuchte Felder machen kann. Falls es mehrere solcher Felder gibt, wähle man
ein beliebiges davon.
* Die
Regel von Varnsdorf wurde vor mehr als 150 Jahren vorgeschlagen. Es wurde
jedoch festgestellt, dass ihr
zweiter Teil nicht ganz exakt
ist. Falls es für den Springer mehrere dem ersten Teil der Regel entsprechende
Felder
gibt, so sind sie nicht alle
gleichwertig. Computerexperimente haben gezeigt, dass eine beliebige Anwendung
des
zweiten Teils der Regel den
Springer in eine Sackgasse führen kann.
* In der
Praxis funktioniert die Varnsdorf-Regel jedoch sehr gut, und selbst bei
beliebiger Anwendung ihres zweiten
Teils ist die
Wahrscheinlichkeit, sich zu verirren, gering. Manchmal gelingt es sogar, eine
Marschroute für den
Springer zu finden, wenn die
ersten Schritte des Weges ohne jedes System durchgeführt werden.
* Genaugenommen
muss der Rundgang über das Brett in einem Eckfeld beginnen, da zu Beginn
von den Eckfeldern
aus die geringste Zahl von
Sprüngen ausgeführt werden kann. Die Varnsdorf-Regel funktioniert nicht nur auf
dem
gewöhnlichen Schachbrett gut,
sondern auch auf Brettern anderer Abmessungen und Formen.
SSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSS